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Pinterest Funktionen für Unternehmen: Pin-it-Button, Rich Pins & Co

Pinterest Funktionen für Unternehmen: Pin-it-Button, Rich Pins & Co

Pinterest für Unternehmen

Wer Pinterest für sein Unternehmen nutzen möchte, dem stehen andere Pinterest-Funktionen zur Verfügung als einem privaten Nutzer. Die große Auswahl an zusätzlichen Funktionen kann auf den ersten Blick überfordern und dafür sorgen, dass die Erstellung eines eigenen Unternehmensprofils immer weiter verzögert wird. Damit dies nicht passiert, stellen wir nun die wichtigsten Funktionen vor, die Dir begegnen werden.

Die Pinterest-Grundlagen

Die Pinterest-Fotocommunity ist eine Mischung aus sozialem Netzwerk und Suchmaschine und funktioniert auf zwei Ebenen. Auf der ersten Ebene sucht der Nutzer nach interessanten Inhalten aus dem Web und teilt sie über den Pin-it-Button. Auf der zweiten Ebene, speichern andere Nutzer die Beiträge auf ihren Pinnwänden und sorgen dafür, dass ein Pin immer wieder an Relevanz gewinnt.

Relevanz der Plattform für Unternehmer

Im Gegensatz zu anderen sozialen Netzwerken, steht hier der soziale Faktor im Hintergrund. Stattdessen finden sich auf dieser Plattform kaufbereite Nutzer, die ein großes Interesse an den Beiträgen und Produkten haben. Im Gegensatz zu anderen Suchmaschinen wie Google, gehören Inhalte zu den Gewinnern, die den Nutzern am meisten gefallen. Aufwendige SEO Maßnahmen, um bei Google ein besseres Ranking zu erreichen sind nicht nötig. So lange die Nutzer einen Beitrag immer wieder teilen, bleibt er relevant.

Der Unterschied zwischen privaten Nutzern und Unternehmensprofilen

Bisher gibt es zwei Arten von möglichen Pinterest-Profilen:

  • Private Accounts
  • Unternehmensprofile

Da ein Unternehmen andere Ansprüche hat als private Nutzer, stehen ihm andere Pinterest-Funktionen zur Verfügung. So hat ein Unternehmen beispielsweise Zugriff auf Pinterest-Analytics und kann den Erfolg seiner Marketingstrategie genauesten verfolgen und seine Strategie gegebenenfalls anpassen.

Der erste Schritt: Website verifizieren

Bevor es losgeht und Dein Unternehmen das soziale Netzwerk in vollem Umfang nutzen kann, musst Du zunächst Deine Webseite verifizieren.

Webseite auf Pinterest verifizieren

Screenschot: Pinterest

Die Verifikation kannst Du auf zwei verschiedene Arten abschließen: Mit einem Meta-Tag auf Deiner Webseite oder indem Du eine HTML Datei hochlädst.

Verifizieren mit Meta-Tag

Kopiere zunächst den Meta-Tag aus deinen Pinterest-Einstellungen. Danach öffnest Du das Programm, über welches Du Deine Webseite bearbeitest und öffnest dort die HTML Datei. Als Nächstes fügst Du den Meta-Tag in dem <head> Bereich Deines Indexes ein und speicherst die Datei. Wenn Du nun wieder in deine Pinterest-Einstellungen gehst und dort auf abschicken klickst, solltest Du nach kurzer Überprüfung des Meta-Tags alle Funktionen nutzen können.

Verifikation mit HTML-Datei

Geh für diese Methode in Deine Kontoeinstellungen und suche den Abschnitt “Webseite verifizieren”, dort hast Du die Möglichkeit, die URL Deiner Webseite anzugeben und auf den Button “Webseite verifizieren” zu klicken. Jetzt steht Dir die Option zur Verfügung, eine HTML-Datei hochzuladen. Hierfür musst Du die Datei zunächst herunterladen und auf weiter klicken. Nun wechselst Du auf Deinen Webserver und suchst nach dem Root-Ordner. Wenn Du ihn nicht findest, solltest Du Dich informieren, wie der Root-Ordner bei Deinem individuellen Anbieter benannt ist.

Die wichtigsten Pinterest-Funktionen auf einem Blick

Was ist der Merken-Button?

Die wohl prominenteste Pinterest-Funktion ist die des Merken-Buttons oder auch Pin-it-Buttons. Mit ihm speichern die Nutzer Beiträge auf ihren eigenen Pinnwänden ab, damit sie sie später wiederfinden und nicht jedes Mal aufs Neue danach suchen müssen.

pinterest funktionen für unternehmen

Bild: © Charles Deluvio / Unsplash

Doch auch außerhalb der Fotocommunity, während die Nutzer beispielsweise durch das Internet surfen, haben sie die Möglichkeit sich interessante Inhalte zu merken. Um den Nutzern das Teilen Deiner Inhalte zu erleichtern, solltest Du den Pin-it-Button via Programmiercode in Deiner Webseite einbauen. Hierbei unterscheidet man zwei Arten von Buttons:

  • Aus allen Bildern wählen: Hier können die Nutzer selbstständig wählen, welche Bilder der Webseite sie pinnen möchten.
  • Ein bestimmtes Bild pinnen: Für mehr Kontrolle darüber, welche Bilder die Nutzer teilen können, gibt es den Merken-Button, der fest mit einem einzigen Bild verknüpft ist. Ihn gibt es auch in der Hover-Variante. Das heißt, dass der Nutzer den Button nur sieht, wenn er mit dem Mauszeiger über das Bild fährt.

Für noch einfacheres Pinnen haben die Nutzer auch die Möglichkeit sich eine Erweiterung für ihren Browser herunterzuladen und Inhalte auch ohne eingebundenen Merken-Button zu teilen.

Widget-Builder nutzen, um Pins auf deiner Webseite einzubinden

Pinterest bietet Dir seinen Widget-Builder, um Pins einfacher in Deiner Webseite einzubinden. Du kannst im Builder vorab alle Optionen Deines Buttons festlegen und musst anschließend nur noch den Code kopieren und als Meta-Tag in Deinem <head> Bereich einfügen. Doch nicht nur Buttons kannst Du mit dem Widget-Builder auf Deiner Webseite platzieren, auch Dein Profil, Dein Pinterest-Board oder einzelne Pins finden über diese Funktion Ihren Weg auf Deine Webseite.

Pinterest-Boards nutzen

Wenn Du Pinterest-Boards in Deiner Webseite einbettest, kannst Du ganze Pinnwände als Vorschau anzeigen lassen. Das sieht nicht nur professionell aus, es bietet den Nutzern Deiner Webseite auch eine bessere Übersicht, welche Themen Du mit Deinem Unternehmen bereits behandelt hast oder welche Produkte Du anbietest.

Rich Pins

Die Funktion von Rich Pins liegt eigentlich schon im Namen, denn bei ihnen handelt es sich um besonders reichhaltige Pins, die mehr Informationen als gewöhnliche Beiträge bieten. Diese zusätzlichen Informationen wurden vorab in einem Meta-Tag auf der Unternehmensseite hinterlegt.

Ziel von Rich Pins ist es, dem Nutzer alle relevanten Details bereits in dem Pin zu präsentieren, damit er nicht jedes Mal die Seite verlassen muss, um an alle Informationen zu gelangen. Zusätzlich kann ein Call-To-Action-Button platziert werden, um den Nutzer zum Besuch der Webseite zu animieren. Auf diese Weise sieht der Nutzer rasch, ob der Pin für ihn relevant ist und entscheidet sich eher dafür, auf der Webseite nach weiteren Informationen zu suchen.

Man unterscheidet zwischen Artikel-, Produkt-, App- und Rezept-Pins:

Artikel-Pins

Dieser Rich Pin ist besonders für Blogger und Online-Magazine relevant, denn mit Artikel-Pins können die Nutzer über einen Teaser direkt auf den Blog oder die Webseite des Magazins gelockt werden. Eine knackige Überschrift wirkt hier Wunder.

Produkt-Pins

Produkt-Pins sollen die Nutzer zum Kauf eines Produkts animieren, indem sie alle wichtigen Informationen auf einem Blick zeigen. Preise, Verfügbarkeit und eine kurze Beschreibung helfen dabei, die potenziellen Kunden auf Deine Seite zu locken und das Produkt in ihren Warenkorb zu legen.

Rezept-Pins

Rezept-Pins eignen sich für Blogs rund um das Thema Gesundheit und Kochen. Der Nutzer sieht hier direkt, welche Zutaten er benötigt, welche Zubereitungszeit ihn erwartet und für wie viele Portionen das Rezept reicht.

Rich Pins Rezept

Screenschot: Pinterest

App-Pins

Über App-Pins ist es den Nutzern möglich, interessante Apps direkt über Pinterest zu laden, ohne zum Store wechseln zu müssen. Idealerweise pinnt man hier ein kurzes Video, welches das Gameplay darstellt und fügt eine kurze Beschreibung des Spiels und den Preis hinzu.

Rich-Pins erstellen

Um Rich-Pins deiner Webseite hinzuzufügen, musst Du Deine Index Datei zunächst mit Meta-Tags für die unterschiedlichen Rich Tags ausstatten. Anschließend kannst Du Deine Rich-Pins noch einmal prüfen, bevor Du beantragst, sie auf der Plattform posten zu dürfen. Da dieser Prozess etwas kompliziert ist, solltest Du eventuell einen Entwickler um Hilfe bitten, die Rich-Pins Deiner Seite hinzuzufügen.

Shoppen über Pinterest-Beiträge

In den USA sind Pinterest-Beiträge bereits eine wichtige Anlaufstelle für Kunden, die sich von neuen Produkten inspirieren lassen wollen und auch bereit sind, Geld für diese Produkte zu zahlen. Um diese Kunden abzuholen, sind neue Funktionen geplant, die den Einkauf über die Plattform erleichtern sollen.

Buyable Pins

Ein hilfreiches Tool für E-Commerce Unternehmen sind die Buyable Pins. Hier werden die jeweiligen Produkte so dargestellt, dass sie direkt über das soziale Netzwerk mit nur einem Klick gekauft werden können, ohne dafür auf die Webseite des Unternehmens wechseln zu müssen. Das heißt allerdings auch, dass alle wichtigen Verkaufsargumente innerhalb des Pins präsentiert werden müssen.

Shop the Look

Das neuen “Shop the Look”-Pins erfüllen eine ähnliche Funktion wie die Schaufensterpuppen in Kaufhäusern. Der Nutzer sieht ein Outfit, das ihm gefällt und ihm werden die einzelnen Bestandteile dieses Looks direkt im Pin vorgeschlagen. Er hat nun die Wahl, den gesamten Look zu shoppen oder ein einzelnes Teil per Knopfdruck direkt zu kaufen.

Bilder sind das A und O, um sich von der Masse abzuheben

So sehr Du Dir auch Mühe gibst, dem Nutzer über Informationen einen gewissen Mehrwert zu vermitteln, wenn du kein gutes Bild auswählst, wird Dein Beitrag in der Flut an Inhalten untergehen.

Als Faustregel gilt: je auffälliger, desto besser. Bilder und Infografiken sind die beliebteste Beitragsform in dem sozialen Netzwerk, deshalb sind sie für Dein Unternehmen empfehlenswert. Hierbei solltest Du jedoch das Pinterest-Format einhalten und Deine Bilder hochkant, mit einer Breite von mindestens 236 Pixeln erstellen. Wichtig ist, dass die Nutzer beim Blick auf das Bild direkt sehen, worum es geht. Eine gelungene Überschrift ist ein Muss.

Neue Pinterest-Funktionen

Promoted Pins

Wer nicht darauf warten möchte, dass seine Pins von den Nutzern geteilt werden, kann einzelne Pins gegen eine Gebühr promoten und ihnen somit eine größere Aufmerksamkeit verschaffen. Du kannst dabei frei wählen, welche Zielgruppe Deinen Pin sehen soll und zahlst nur für tatsächliche Interaktionen mit Deinem Pin.

Pinterest-Lens

Mit der Pinterest-Lens können sich Nutzer von Dingen, die sie im echten Leben sehen, inspirieren lassen, indem sie davon ein Foto machen und es bei dem sozialen Netzwerk hochladen. Die Pinterest-Lens sucht dann nach Beiträgen, die dem Foto ähnlich sehen und schlägt sie dem Nutzer vor.

Pincodes

Ähnlich wie QR-Codes finden sich sogenannte Pincodes manchmal in Deiner Umgebung, die Du dann einscannen kannst, um zu den gewünschten Pin zu gelangen. Da diese Pinterest-Funktion eher unbekannt ist, finden sich Pincodes eher selten im Alltag und es ist fraglich, ob sie sich dauerhaft durchsetzen werden.

Bild 1: © NordWood Themes / Unsplash

2 Comments
    1. Hallo Alex,

      laut Social Media Studien 2018 kommt Pinterest auf ingesamt 4 Mio. aktive deutsche Nutzer.

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